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Nach gründlicher Vorbereitung wurde mit dem festlichen Läuten aller Wiener Kirchenglocken und unserer
Abendmesse das Programm der Familienkirche eröffnet.
Voller Eifer tummelten sich wenig später die Kinder um die reich bestückten Tische, die zum Schnuppern,
Malen, Basteln, Rätseln, ... rund um die Bibel einluden.
"Wia des min Jesus, seiner Mamsch und seine Hawara woar", trug uns Benedikt Karasek aus dem legendären
Buch von Wolfgang Teuschl wenig später vor, umrahmt von einigen Liedern der Gruppe
Kreuz & Quer.
Das Publikum folgte amüsiert dem Evangelium in Wiener Mundart.
Schließlich brachten die Mitglieder der Gruppe
Vocatores Lautsprecher,
Scheinwerfer, Mikros, etc. in Position, um ihr Konzert zu beginnen.
Ab 21.45 Uhr begann die Kirche dann unter den rockigen Klängen zu beben und die überwiegend jugendlichen
Zuhörer - auch unsere Pfarrjugend kam aus dem Jugendkeller zum Konzert herüber - sangen und klatschten
fröhlich mit.
Als Angehörige des altersmäßigen Mittelbaus, empfand ich das Konzert musikalisch professionell, die Auswahl
der Lieder geschickt getroffen, von der Lautstärke hart an der Schmerzgrenze ...
Einige Bibelstellen vorher im Dialekt, dann in den Meditationen original zu hören, fand ich besonders
reizvoll.
Vor, zwischen und nach den Programmpunkten lud die Studentenverbindung
Normannia in bewährter
Weise zu Speis', Trank und Plausch. Viele kamen und gingen, auf den Spuren ihrer Erstkommunion, Firmung,
Hochzeit, ... vor -zig Jahren wieder in unser Gotteshaus. Insgesamt hatten wir wohl etwa 250 Besucher.
Freuen wir uns einfach darüber, dass die Menschen immer noch mit Sehnsucht den Kontakt mit "dieser Kirche"
suchen und wünschen wir ihnen, dass sie immer öfter den Weg zu Gott - wo auch immer - finden mögen!
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