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Ich war krank, aber Ihr habt mich nicht getröstet, ich war alt und einsam in der Fremde, aber Ihr seid mich nicht besuchen gekommen ...
Diesem - leicht veränderten - Vorwurf aus dem Matthäus Evangelium wollen wir uns natürlich nicht aussetzen. Unsere Pfarre hat sich entschlossen, die Krankenbesuche wieder vermehrt aufzunehmen. Dazu brauchen wir allerdings ihre Mithilfe. Denn wen trösten, wenn wir nicht wissen, wer des Trostes bedarf, und wen besuchen, wenn wir nicht wissen, wer einsam ist? Auf dem Lande weiß man immer, wer krank ist oder der Hilfe bedarf. In einer Großstadt erfährt man es leider nicht so leicht! Hier wird leider Anonymität leider großgeschrieben. Ab sofort will ein Team um unseren Kaplan Lyubomyr Dutka mindestens 3 Tage im Monat für Krankenbesuche reservieren. Wenn Sie krank sind oder einsam sind bzw. jemanden kennen, der einen Besuch wünscht, schreiben Sie uns oder setzen Sie sich bitte mit unserer Pfarrkanzlei in Verbindung und vereinbaren einen Termin. Sollten sie aus Gesundheits- oder Altersgründen in ein Pflegeheim oder Pensionistenwohnheim übersiedeln müssen, teilen Sie uns auch das mit. Sie werden von unseren Mitarbeitern mindestens zweimal, auf jeden Fall aber vor Ostern und vor Weihnachten, besucht. Ein kleines Päckchen ist für unsere Pensionisten oder Pfleglinge immer mit dabei. Auch können wir Ihnen unser Pfarrblatt Ruf!Zeichen bei Bekanntgabe Ihrer neuen Adresse weiterhin zusenden. So bleiben auch Sie in Kontakt mit uns. Wir freuen uns, wenn wir Sie besuchen dürfen und warten auf Ihren Anruf (Tel. 486 22 57).
Franz Babicky, für den neuen Fachausschuss Caritas
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